Zero-Waste unterwegs – 10 Tipps für weniger (Plastik)Müll beim Einkaufen, im Restaurant und unterwegs

Veröffentlicht von Carola Areschin am

Durch den Zero-Waste-Lifestyle werden mittlerweile schon viele tolle Mehrweg-Alternativen für Plastikprodukte geschaffen. Unsere Meere, unsere Umwelt und auf lange Sicht unseren Geldbeutel, werden dadurch geschützt. Wir von puremetics finden diese Einstellung super. Deshalb leisten wir unseren Beitrag für eine grünere Zukunft mit unseren 100% plastikfreien Produkten, von der Verpackung bis zu den Inhaltsstoffen!

Vielen fällt Zero Waste zuhause leichter als unterwegs. Einkaufen, Essen gehen oder Essen zum Mitnehmen bedeutet oft eine Plastikflut aus Verpackungen, Tüten und Co. - überall wird es uns hinterher geworfen wird. Wir zeigen dir heute praktische Tipps und Tricks für den Alltag, damit du auch unterwegs dem (Plastik-)Müll abschwören kannst!

 

Neben diesen Tipps, freuen wir uns, dass es auch rechtliche Neuerungen gibt. Ab 2023 wird es eine Mehrwegpflicht für die Gastronomie geben. Restaurants, Bistros und Cafés sollen dazu verpflichtet werden, auch Mehrwegbehälter anzubieten. Diese Änderung des Verpackungsgesetzes hat das Bundeskabinett am 20.01.2021 auf den Weg gebracht. Das heißt: Jedes Mal, wenn ihr euch Coffee to go oder Essen zum Mitnehmen in Restaurants oder bei Lieferdiensten holt, wird euch nicht nur ein Einwegbehälter, sondern auch Mehrwegverpackungen angeboten.

 

Wir finden, das ist ein guter Ansatz! Natürlich müssen wir trotzdem selbst aktiv werden und unsere Gewohnheiten ändern. Hier kommen unsere Tipps, wie ihr Müll reduziert und dem Zero-Waste-Lifestyle einige Schritte näher kommt:

  • Einkäufe in Jutebeuteln, Körben oder Rücksäcken verstauen.
  • Mach dich schlau – wo in deiner Nähe gibt es Unverpackt-Läden oder Supermärkte die verpackungsfreie Konzepte führen? Hier kannst du dann komplett in selbst-mitgebrachten Gefäßen einkaufen; zum Beispiel auch beim Bäcker oder an der Frischetheke.
  • Gemüse und Obst wandern beim Einkauf in ein wieder verwendbares Netz, anstatt in die Einwegtüte.
  • Einwegbecher für Kaffee sind sehr kompliziert in der Entsorgung, weil sie innen mit Plastik beschichtet sind, um den Kaffee länger warmzuhalten. Auf den Kaffee-to-go musst du aber nicht verzichten – versuch einfach einen wiederbefüllbaren Kaffeebecher dabei haben (die halten dein Heißgetränk meist eh länger warm, als der Pappbecher).
  • Es ist nicht neu, dass man genug trinken soll, aber statt Einweg- oder zumindest Pfandflaschen in deine Tasche zu schmeißen, schaffe eine dauerhafte Alternative. Die Optionen reichen von Glas- bis Edelstahlflaschen. Das kannst du dir gerade nicht leisten? Für den Anfang tut es auch eine gereinigte Saftflasche oder ähnliches. Das Beste daran? Unser Leitungswasser ist in Deutschland so gut, dass du deine Flasche immer on-the-go auffüllen kannst. Im Übrigen bieten auch immer mehr Restaurants und Cafés einen kostenlosen Auffüll-Service für Leitungswasser an.
  • Gehe auf Entdeckungstour, auch in deiner Nähe wird es Restaurants und Cafés geben, die es sich auf die Fahne geschrieben haben, weniger Müll zu produzieren – die sind sicher einen Besuch wert.
  • Du liebst den Cocktailabend mit deinen Mädels, aber der Plastikstrohhalm in deinem Glas dämpft deine ausgelassene Stimmung? Sag bei der Bestellung einfach, dass du dein Getränk gern ohne Strohhalm bekommen möchtest. Wenn dein Cocktail dann vor dir steht, schmeckt er genauso gut auch ohne Strohhalm. Ohne Strohhalm ist für dich nicht dasselbe? Dann zückst du einfach den Glas-, Edelstahl- oder Bambusstrohhalm, den du immer in der Tasche hast und immer wieder benutzen kannst.
  • Bei Veranstaltungen und Festivals isst man häufig „auf die Hand“ – statt mit dem Einweg-Plastikbesteck verputzt du das Gericht deiner Wahl mit einem To-go-Besteck, das du eh dabei hast. Ein solches Besteck gibt es in verschiedensten Materialien, meist praktisch für unterwegs verpackt. Ansonsten nimmst du einen Löffel, Gabel und Messer aus der Besteckschublade in deiner Küche mit. Außerdem kannst du bei deiner Bestellung darum bitten, das Essen mit so wenig Müll wie möglich zu bekommen.
  • Was gibt es im Sommer besseres als ein Eis von deiner Lieblingseisdiele? Dich und deine Umwelt machst du glücklich, wenn du das Eis in der Waffel orderst, statt im Pappbecher mit Plastiklöffel.
  • Hast du Meal-Prepping schon mal ausprobiert? Statt in der Mittagspause oder zum Frühstück im Büro auswärts zu essen oder dir schnell beim Imbiss etwas zu holen, bereitest du dein Essen zuhause vor und bringst es mit. Das spart Geld und in Gläser und Boxen verpackt, schont es die Umwelt. Und eine Brotdose oder Ähnliches hat für den Start sicher jeder zuhause. Darin verstaust du deine Stulle wie in Grundschultagen. Besonders viel Spaß macht es, wenn du dich einmal die Woche mit ein paar Leuten zum gemeinsamen Meal-Prepping triffst und gleich für mehrere Tage Essen vorbereitest.

Wir hoffen, dass diese Tipps dir ein wenig geholfen haben und bei deinem Müll-freien-Leben helfen. :-) 

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