Einen Teebeutel voll Mikroplastik

 

Mikroplastik ist mittlerweile überall zu finden: In Kosmetikprodukten, in Lebensmitteln und Trinkwasser, selbst in der Luft - einfach überall. So viel, dass pro Woche eine ganze Kreditkarte Mikroplastik zusammenkommt. 

Und auch Teebeutel reihen dich in die lange Liste ein und geben Mikroplastik ab.

 

Es wurden Teebeutel aus den Kunststoffen Nylon und PET untersucht. Dabei kam raus, dass ein einzelner Teebeutel beim Aufbrühen über elf Milliarden Mikroplastik-Partikel und über drei Milliarden Nanoplastik-Partikel ans Wasser abgeben. Insgesamt stecken etwa 16 Mikrogramm Kunststoff in einer Tasse Tee. Die hohe Wassertemperatur verstärkt den Effekt anscheinend sogar.


Aber warum ist in Teebeuteln Mikroplastik?

Ganz einfach: Plastik soll die Reißfestigkeit unterstützen. Papier alleine würde dem heißen Wasser angeblich nicht standhalten. 

 

 

Die Form macht den Unterschied?

Die klassischen Teebeutel mit Schnur und Etikett sind meist plastikfrei vernäht, während Teebeutel ohne Schnur oft mit einer Kunststoffnaht verklebt werden. Pyramidenbeutel bestehen oft aus Biokunststoff (PLA), welches auch nicht optimal ist. Bioplastik kann von Mülldeponien nicht von herkömmlichen Plastik unterschieden werden und wird ebenfalls verbrannt, statt biologisch abgebaut.

 

 

Unsere Tipps:

Achte bei Tee auf Bio-Qualität oder probiere losen Tee aus. Dieser ist garantiert plastikfrei und kann easy im Tee-Ei aus Metall oder in Teekannen mit integriertem Teesieb aufgebrüht werden. Einige garantiert plastikfreie Teemarken sind: Pukka, Meßmer, Alnatura, Lebensbaum oder Yogi-Tea.

 

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