So siehts wirklich mit Tierversuchen in Kosmetik aus!

 

Im Jahr 2020 wurden 2.562 Hunde, 2.111 Affen, 644 Katzen, mehr als 1,8 Millionen Mäuse, über 280.000 Fische und über 70.000 Kaninchen allein in Deutschland für wissenschaftliche Zwecke "verbraucht". Und das waren längst nicht alle! Insgesamt beläuft sich die Zahl auf 2.533.664 Tiere...

Das Schlimme: "Überschusstiere" werden bei dieser Zahl noch gar nicht berücksichtigt. Diese Tiere werden im Überschuss in den Laboren „produziert“ und getötet, wenn sie aus Forscher:innen Sicht nicht das passende Alter, das richtige Geschlecht oder die gewünschte Erbinformation aufweisen.

Hättest du das gedacht? 😟

 

Tierversuche für Kosmetikprodukte sind eigentlich seit 2013 EU-weit verboten. Trotzdem wird ein Teil der oben aufgeführten Versuchstiere für genau für diesen Bereich genutzt. Die Verbote haben nämlich Lücken, die ganz bewusst von einigen Kosmetikherstellern genutzt werden...

Das Tierversuchs-Verbot bezieht sich nämlich nur auf neue Produkte und auf Inhaltsstoffe, die ausschließlich für kosmetische Zwecke eingesetzt werden. Viele Kosmetikhersteller:innen bedienen sich deshalb zunehmend an chemischen Substanzen aus den Bereichen Reinigungsmittel, Wandfarben oder Medikamenten, die an Tieren getestet werden dürfen oder teilweise sogar müssen.

Die Firmen könnten ja auch einfach freiwillig auf schlechte Inhaltsstoffe verzichten, wenn sie doch wissen, was sie Mensch und Umwelt damit antun. Machen sie aber nicht, denn zum einen sind viele dieser Stoffe billiger als natürlich oder nachhaltig gewonnene. Zum anderen geht es auch um die „performance“ des Produkts. Menschen wollen Lippenstifte kaufen, die möglichst lange halten, laut Werbung gerne auch 24 Stunden lang. Wozu auch immer. Kund:innen kaufen gerne Shampoo, das in der Hand so hübsch silbern glitzert, und Haarspray, dass einem die Haare zu Berge stehen lassen kann.

 

Und das war erst die Spitze des Eisberges…

 

Unternehmen, die wirklich keine Tierversuche durchführen, denen wird auch noch das Werben mit dem Wort verboten! Wahnsinn, oder? 😤

Wenn manche Unternehmen damit werben und manche nicht, dann könnte nämlich der Anschein erweckt werden, dass Tierversuchsfreiheit ein besonderes Merkmal der beworbenen Produkte ist und andere Hersteller Tierversuche durchführen. Was ja zum Teil auch stimmt. Wenn trotzdem damit geworben wird, dann hat das entsprechende Unternehmen mit rechtlichen Konsequenzen zu rechnen. 

 

 

Ein bekanntes Beispiel:

Viele Kosmetikprodukte gibt es schon seit Jahrzehnten zu kaufen. Waren vielleicht bereits treue Begleiter der eignen Oma oder Mutter. Man sieht die Verpackung und hat sofort den Duft des Produktes in der Nase. Jeder kennt es, oder? 😍

Leider gibt es hier ein Problem. Kosmetikprodukte die vor 2009 entwickelt wurden, müssen nicht gekennzeichnet werden. Das bedeutet: Ob ein Hersteller jemals Tierversuche durchgeführt hat oder nicht, ist nicht nachvollziehbar.

 

 

 

Gutes aus China:

In China dreht sich die Welt ganz anders. Auch bei Tierversuchen. Bis zum Jahr 2021 musste jedes kosmetische Produkt vor Markteintritt an Tieren getestet werden. Unabhängig, ob es in anderen Ländern schon tierversuchsfrei verkauft wurde.


Seit dem 1. Mai 2021 ist damit zum Glück Schluss. Es gibt eine neue Gesetzesregelung. Nach wie vor müssen Kosmetikprodukte an Tieren getestet werden, aber davon sind nicht mehr alle betroffen. Lediglich Sonnencremes, Mittel gegen Haarausfall oder Produkte für Kinder müssen auch weiterhin an Tieren getestet werden. Immerhin ein Anfang.

 

 

 

Unsere Produkte sind 100% tierversuchsfrei!

Auch wenn uns das Werben leider untersagt wird, bei uns wurde und wird niemals ein Tier für unsere Produkte leiden müssen! 

 

Unsere Produkte sind: 100% tierversuchsfrei, vegan, plastikfrei sowie frei von unbedenklichen Inhaltsstoffen - klick hier und lern sie kennen! 💚

 

 

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