Oktober Challenge: Der Kampf gegen die Wegwerfmode - es ist Zeit für Fair Fashion

Veröffentlicht von Katharina Weber am

Fashion soll Spaß machen und uns gut fühlen lassen – die Umwelt sollten wir dabei aber nicht aus den Augen verlieren. Sogenannte „Fast Fashion“ wird auf Kosten der Umwelt und der Menschen produziert. Die Preise sind billig, die Arbeitsbedingungen meist unmenschlich. Und wo viel produziert wird, da landet bekanntlich auch viel im Müll. Die meiste Kleidung wird sogar verbrannt, weil das günstiger ist, als fabrikneue Kleidung zu recyceln. Erschreckend, oder? Wir müssen aber deshalb nicht auf neue Hingucker in unserem Kleiderschrank verzichten. Hast du schon mal etwas von „Fair Fashion“ gehört? Nachhaltige Kleidung ist nicht mit Schadstoffen belastet, ist somit umweltfreundlicher und besser für die Gesundheit. Der Produktionsprozess der Kleidung wird transparenter gestaltet und es werden verbesserte Arbeitsbedingungen geschaffen. Noch besser ist es, so wenige Dinge wie möglich neu zu kaufen und stattdessen auf Second Hand zu setzen. Das erfordert keine neuen Ressourcen und man findet oft noch richtige Schätze. Oder wie wäre es mit einer Kleidertausch-Party? Triff dich mit deinen besten Freunden und schaut einfach mal, ob das was für euch ist.

Neben der Umweltbelastung durch immer neue Fabrikware in riesigen Mengen gibt es aber noch ein weiteres Problem. Hast du dich schon mal damit beschäftigt, welche Auswirkungen Kunststofffasern auf die Umwelt haben? Mit jedem Waschgang gerät ungehindert Mikroplastik in unsere Gewässer.  Übrigens: Verzichte auf den Schonwaschgang, denn hier lösen sich die meisten Mikrofasern aus der Kleidung, weil mehr Wasser verwendet wird. Eine plastikfreie Alternative ist es, auf Mode aus Naturfasern zurückzugreifen und Kleidung aus Kunststofffasern zu verbannen. Nachhaltiger ist es aber, die Kleidung weiterhin zu tragen, zum Waschen allerdings ein feinmaschiges Wäschenetz zu verwenden, welches die Mikrofasern auffängt.

Ist dir der Begriff Capsule Wardrobe schon mal begegnet? Hier geht es darum, einen minimalistischen Kleiderschrank mit seinen Lieblingsstücken aufzubauen. Geh deinen Kleiderschrank durch: Was ist dein Stil? Worin fühlst du dich am wohlsten? Auch wenn es schwer fällt: Das meiste andere kann einfach weg und jemand anderes kann sich darüber freuen. Setz auf Basics, die einfach zu kombinieren sind und in denen du einfach immer gut aussiehst und dich wohl fühlst. So stellst du dir morgens auch nicht mehr die lästige Frage, was du bloß anziehen sollst – du magst einfach alles!

Das ist unsere Oktober-Challenge! Durchforste deinen Kleiderschrank und finde die perfekte Lösung für dich. Teile diese sehr gerne mit uns, wir freuen uns sehr über deine Erfahrungen. Wenn du weitere Tipps hast, dann lass uns auch diese gerne wissen.

 

 

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