Fünf Film-Empfehlungen zum Thema Nachhaltigkeit

Veröffentlicht von Carola Areschin am

 

Informationen zum Thema Nachhaltigkeit zu erhalten, kann manchmal ganz schön aufwendig und schleppend sein. Fakten und Auswirkungen zu lesen, reicht manchmal auch nicht aus, um die Schwere von beispielsweise Korallenbleiche zu verstehen. Zum Glück gibt es genug Dokumentationen, Filme und Serien, die sich diesem Thema annehmen und mit eindrucksvollen Bildern das Ausmaß deutlicher machen. Denn: Bilder sagen mehr als tausend Worte.

Wir haben fünf Film-Empfehlungen für dich, die auf Klimawandel, dessen Ursachen und gesellschaftlichen Konsum eingehen. Sie zeigen, wie jede/r Konsument:In Einfluss darauf hat, wie es mit unserer Welt weitergeht und welche Schritte von der Politik notwendig sind. 

 

Fun Facts:

  • 22,7 Millionen Deutsche nutzen Streaming-Abos
  • 1,9 Millionen Deutsche streamen illegal
  • Netflix and Chill? Von wegen: Nur 39 Prozent der Deutschen streamen mit dem/r Partner:In - 48 Prozent streamen hingegen alleine
  • Die während des Corona-Lockdowns mit Abstand meistgeschaute Dokumentarserie auf der Welt war “Tiger King”

 

 

1. Empfehlung:

© Netflix

 

Mein Leben auf unserem Planeten - David Attenborough

David Attenborough ist ein britischer Naturforscher und Tierfilmer. Laut Bevölkerungsumfragen ist er beliebter als die Queen. Erst im Mai 2021 wurde Attenborough stolze 95 Jahre alt. Bekannt und beliebt wurde er durch seine Naturdokumentationen für die BBC. Seit ca. 60 Jahren reist er um die Welt und setzt sich intensiv mit der Tier- und Pflanzenwelt auseinander und nimmt seine Zuschauer:Innen dabei mit. Dabei setzt er sich gegen den Klimawandel ein. In „Mein Leben auf unserem Planeten“ schaut Attenborough auf seine Reisen und Eindrücke und die vielen Orte zurück, die er bereiste und reflektiert die Ausmaße des Klimawandels auf unsere Erde. Eindrucksvoll und beunruhigend zugleich, sind die Veränderungen der Umwelt zu sehen während nur einer einzigen Lebensspanne auf der Erde.

 

 

 

2. Empfehlung:

© Thalia.media 


Plastic Planet

bpb - Der Regisseur Werner Boote geht in einem investigativen Dokumentarfilm den Folgen des Plastiks auf den Grund und deckt erstaunliche Zusammenhänge auf. Das ironische ist, dass sein Großvater in den 1960er Jahren selbst Geschäftsführer der deutschen Interplastik-Werke war. Bei seiner Recherche reist er um die Welt und stellt Wissenschaftler:Innen und Sprecher:Innen der Kunststoffindustrie wichtige und unangenehme Fragen. Der Dokumentarfilm ist auf der Seite der Bundeszentrale für politische Bildung zu finden.

 

 

 

3. Empfehlung:

© zuendstoffoubkizistik


Game Changers

Netflix - Der UFC-Kampsportler James Wilks verletzt sich beim Training an beiden Knien und hat laut Ärzt:Innen eine Genesungszeit von mindestens sechs Monaten vor sich. Durch die neu erworbene Zeit, recherchiert er über Rehabilitationsmaßnahmen und stößt dabei auf eine Studie, die herausfand, dass ein Großteil der römischen Gladiatoren sich pflanzenbasiert ernährten. Für ihn unvorstellbar, dass so hochpreisige und angesehene Kämpfer wie römische Gladiatoren hauptsächlich Pflanzen gegessen hätten. Da dies gegen seine bisherigen Kenntnisse über Ernährung sprach, ging er der Sache näher auf die Spur.

Teil der Dokumentationen sind Interviews mit einem der stärksten Männer der Welt und vielen weiteren Hochleistungssportler:Innen, die alle einen großen Vorteil durch die Ernährungsumstellung spüren können. Auch der ehemalige Bodybuilder Arnold Schwarzenegger wechselte zu einer vegetarischen Diät und berichtet von seinen Erfahrungen. Spannend zu sehen sind die durchgeführten Tests mit Football-Spielern und die Auswirkung von Fleischkonsum auf den Fettgehalt im Blut sowie Analysen mit Sportlern, die die Erektionsfunktion nach einer fleischhaltigen und einer pflanzlich basierten Mahlzeit vergleicht. Beeindruckend ist aber auch ein Trainingspartner von Wilks, der ca. 60 Jahre alt ist aber die Männer, die Fleisch konsumieren, im Training hinter sich lässt.

 



4. Empfehlung:

© Amazon

Die grüne Lüge

Amazon Prime - In ‚Die grünen Lüge‘ gehen der Filmregisseur Werner Boote und die Journalistin Kathrin Hartmann der Imagepflege großer Konzerne auf die Spur. Um herauszufinden, wie diese Unternehmen Greenwashing betreiben, reden sie mit Idigenen, Betroffenen und auch mit Verantwortlichen. Im Gegensatz zu ihrem Kollegen kennt sich Kathrin Hartmann mit den Maschen der Unternehmen sehr gut aus und macht ihm zum Beispiel auch im Supermarkt klar, dass in jedem zweiten Produkt Palmöl steckt und dafür Regenwald leiden muss. Gemeinsam gehen sie auf Reise und finden heraus was wirklich hinter den grünen Nachhaltigkeitslabeln steckt.

 

 

 

5. Empfehlung:

© Netflix


Chasing Coral

Netflix - Mit eindrucksvollen Aufnahmen und Zeitrafferaufnahmen wird die Auswirkung des Klimawandels auf Korallen deutlich gemacht. Mit Hilfe der Macher des Dokumentarfilms ‚Chasing Ice‘ filmen Taucher, Wissenschaftler und Fotografen das klimabedingte Sterben von Korallenriffen. Dieses Vorhaben stellt die Beteiligten vor eine große Aufgabe und Hürden, die kreative Lösungen benötigen.

Das Korallenbleichen, das mit dem Sterben der Korallen endet und auch fluoreszierende Korallen zu sehen, ist beeindruckend. Zu wissen, dass die Erderwärmung ihren Effekt auf Korallen hat und das auch zu sehen, innerhalb von kürzester Zeit, macht das Problem nochmal deutlicher.

Bereits in den letzten 100 Jahren ist die Hälfte aller tropischen Korallenriffe verschwunden.

 


Unser Tipp:

Auch wenn der Titel des Films oder der Serie sich nicht einladend anhören, schaut euch vielleicht trotzdem den Trailer dazu an. Manchmal schlummern hinter den unspektakulärsten Titeln die spannendsten Berichte. Besonders nach einem langen Arbeitstag können Dokumentationen zum Entspannen helfen, aber gleichzeitig auch interessante Fakten liefern. Nichts tun außer zuhören, besser geht’s kaum.

 

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