Earth Day: 11 Dinge, die jeder Einzelne tun kann

Veröffentlicht von Katharina Weber am

Mehr als 150 Länder feiern alljährlich am 22. April den Tag der Erde. Dieses Jahr steht der Ehrentag unter dem Motto „climate action“, das BMZ spricht von „Global denken, lokal handeln“. Die Kampagne motiviert Menschen dazu, Umweltprojekte aktiv mitzugestalten, nachhaltig und verantwortungsbewusst zu handeln und ihr Konsumverhalten zu überdenken. Dieses Jahr feiert der Earth Day schon sein 50. Jubiläum. Wir möchten dir zeigen, was wir als Einzelne schon im Alltag tun können, um der Erde Wertschätzung entgegenzubringen.

1. Den Bienen eine Freude machen

Nicht jeder von uns hat Platz für eine ganze Bienenwiese, aber wir tun den fleißigen Helferchen schon Gutes, wenn wir auf unseren Balkon oder die äußere Fensterbank Pflanzen für sie stellen. Bienen mögen zum Beispiel gerne Lavendel oder Färberkamille.

2. Durch bewusstes Einkaufen keine Lebensmittelverschwendung

    Damit Lebensmittel nicht im Müll landen, sollten wir uns schon vor dem Einkauf einen Essensplan erstellen und darauf unsere Einkaufsliste aufbauen. Wenn uns die Mengen oftmals zu groß sind, dann können wir doch einfach mal bei Freunden oder Nachbarn nachfragen, ob sie Interesse daran haben, größere Mengen zu teilen. Mittlerweile gibt es in den meisten Städten Unverpackt-Läden, in denen wir unsere Lebensmittel, aber auch Kosmetik, ohne unnötige Plastikverpackungen kaufen können. Solltest du auf dem Land wohnen, dann schau dich doch mal beim nächsten Hofladen nach frischen, heimischen Produkten um. Wir sollten generell mehr darauf achten, regional und lokal einzukaufen und unseren Bauern so mehr Dankbarkeit und Wertschätzung zeigen. ❤️

    3. Wiederverwendbare Flaschen und Leitungswasser

      Mehrwegflaschen sind natürlich besser als Einwegflaschen, allerdings bestehen sie oft noch aus Plastik. Sofern das Leitungswasser in unserer Region gut trinkbar ist, was in Deutschland normalerweise überall der Fall ist, sollten wir auch auf dieses zurückgreifen. Wiederverwendbare Flaschen aus Glas oder Edelstahl findet man mittlerweile zu Genüge – und sie sind meistens verdammt hübsch!

      4. Ökostrom

        Manche Dinge kommen uns beim Thema Nachhaltigkeit vielleicht nicht direkt in den Sinn, aber das macht sie nicht weniger relevant. Statt große Energiekonzerne zu unterstützen, sollten wir uns endlich mehr mit Ökostrom auseinandersetzen und auch auf diesen umsteigen.

        5. Fair Fashion und Second Hand

          Die Modeindustrie ist wohl eine der korruptesten der Welt. Die Arbeitsbedingungen sind oft unmenschlich und aufgrund der Massenproduktion hat die Fast Fashion Industrie katastrophale Auswirkungen auf die Umwelt. Wir müssen nicht auf alles verzichten, aber bewusster konsumieren. Wir sollten uns mehr mit Fair Fashion beschäftigen, oder noch besser das verwenden, was bereits vorhanden ist, indem wir auf Second Hand umsteigen.

          6. Beim Waschen auf den Schonwaschgang verzichten

            Bei Schonwaschgängen wird mehr Wasser verwendet, was wiederum mehr Fasern aus Materialien herausspült. Darunter auch Mikroplastik aus Kunststofffasern. Beim Waschen solcher Fasern sollten wir feinmaschige Wäschenetze verwenden, die die gelösten Kunststofffasern auffangen.

            7. Dinge reparieren

              Leider leben wir in einer Wegwerfgesellschaft. Wenn etwas nicht mehr funktioniert oder gefällt, wird es weggeschmissen. Wir sind nicht alle Techniker oder Schneider, und das müssen wir auch gar nicht sein. Aber wer von uns hat schon mal einen Schuster besucht, der unsere Schuhe wieder auf Vordermann bringt? Oder bring dir vielleicht selbst mal das Nähen bei, um gelöste Nähte oder kleine Löcher in Kleidung selbst zu flicken. Wer weiß, vielleicht steckt in dir ja auch ein echter Modeschöpfer. 😉

              8. Inhaltsstoffe checken

                In vielen Kosmetikprodukten verstecken sich Inhaltsstoffe, die keiner von uns auf seiner Haut haben möchte. Inhaltsstoffe wie Mikroplastik sind gar nicht oder nur schwer biologisch abbaubar, andere Inhaltsstoffe wie chemische Tenside schaden unserer Haut mehr, als sie ihr helfen. Aber auch tierische Inhaltstoffe wie Kollagen und Gelatine befinden sich in mehr Produkten, als uns lieb ist.

                9. Mülltrennung

                  Müll kann nur recycelt werden, wenn er vorab richtig getrennt wurde. Wir sollten deshalb genau darauf achten, was in den gelben Sack, Papiermüll oder ins Altglas gehört. Mit jedem Kilogramm Kunststoff, das wir richtig trennen, können etwa 1,26kg CO2 gespart werden.

                  10. Keine Werbung im Briefkasten

                    Die meisten von uns schmeißen den Großteil der Prospekte doch sowieso in den Müll, ohne auch nur einmal reinzugucken, oder? Wenn wir jetzt ein „Keine Werbung“-Schild an unseren Briefkasten kleben, dann können wir pro Haushalt jährlich 33kg Papiermüll sparen. Stell dir mal vor, das müssten wir mit einem Mal die Treppen hochschleppen… Nein danke.

                    11. Plastikfreie Kosmetik

                      Nicht zuletzt sollte natürlich auch Beauty uns und der Umwelt Freude statt Schaden bringen. Bei puremetics findest du ausschließlich vegane, plastik- und palmölfreie Kosmetik, die selbstverständlich frei von Tierversuchen und gefährlichen Inhaltsstoffen ist. Puremetics liebt dich und die Umwelt – Wir wünschen Happy Earth Day! 🌍🌿

                       

                       

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