Diese 5 ekligen Inhaltsstoffe lauern in deiner Kosmetik

Oft verstecken sich hinter komplizierten Namen Inhaltsstoffe, die du mit Sicherheit nicht in deiner Kosmetik haben möchtest. Leider ist auch selbst Naturkosmetik nicht immer vegan und tierversuchsfrei. Achte hier auf Siegel wie Leaping Bunny oder schau in die PETA-Liste rein, um sicher zu gehen, dass für deine Beauty kein Tier zu Schaden kam. In diesem Blogpost stellen wir dir fünf tierische Inhaltsstoffe vor und erklären dir, was sich dahinter versteckt. 

Helix Aspersa Müller Extrakt (Schleckenschleim)

Schnecken produzieren ihren Schleim zur Fortbewegung und zur Abwehr von Feinden. Manche Kosmetikhersteller setzen die Schnecken unter Stress, indem sie diese beispielsweise kaltem Wasser, Salz oder Säure aussetzen. Ja, Schneckenschleim soll durch enthaltene Hyluronsäure und Vitamine feuchtigkeitsspendend sein, die Wundheilung unterstützen und ein gutes Anti-Aging-Mittel sein. Aber nicht nur, dass allein der Gedanke an den zähen Schleim im Gesicht ziemlich eklig ist… Dieses grausame Tierleiden muss doch wirklich nicht sein.

Kollagen und Gelatine (Schweinehaut und –knochen)

Tatsächlich findet man Schwein in mehr Produkten, als einem lieb ist. In Seifen, Shampoos oder Waschpulvern findet man teilweise Fettsäuren aus Schweineknochen. Cremes oder Gesichtsmasken hingegen enthalten häufig Kollagen, welches aus Schweinegewebe gewonnen wird. Sogar in Zahnpasta ist manchmal Fett und Glycerin aus Schweineknochen enthalten. „Wenn das Tier schon geschlachtet wird, dann ist es doch gut, wenn wenigstens alles verwertet wird“… Okay, aber leider nutzt die Kosmetikindustrie die Nebenprodukte vorwiegend, weil sie massenhaft und billig zur Verfügung stehen.

Ambra (Substanz aus dem Verdauungstrakt von Pottwalen)

Die graue, wachsartige Substanz wird mittlerweile nur noch selten bei der Parfumherstellung verwendet. Durch jahrelangen Kontakt mit Luft, Licht und Salzwasser entsteht der angenehme Duft der Substanz. Man findet Ambra auf dem Meer treibend, aber teilweise wird bei der Schlachtung von Walen auch frische Ambra aus dem Darm entnommen.

Moschus (Drüsensekret)

Moschus ist ein Duftstoff aus dem Moschusbeutel des Moschustiers, das in der Parfumindustrie Verwendung fand und in manchen Ländern noch immer findet. Der Stoff befindet sich in einer Drüse im Bauchbereich des männlichen Tiers. Das Moschustier wurde jahrzehntelang gejagt und ist noch immer, auch wenn der Duftstoff mittlerweile größtenteils synthetisch hergestellt wird, vom Aussterben bedroht.

Karmin (Farbstoff aus Schildläusen)

Schon lange Zeit wird der rote Farbstoff aus Schildläusen genutzt, um Kosmetik, Textilien aber auch Lebensmittel einzufärben. Karmin wird aus den befruchteten, getrockneten Weibchen hergestellt. Die Läuse werden in Wasser und etwas Schwefelsäure ausgekocht. Für ein Kilogramm Karmin benötigt man mehr als 100.000 Schildläuse.

 

Welcher Inhaltsstoff hat dich am meisten schockiert? Tatsächlich sind die Stoffe ja natürlich, nicht chemisch, und können daher auch als Naturkosmetik verkauft werden, wenn dies nicht mit entsprechenden Siegeln geprüft wurde. Der Begriff Naturkosmetik ist leider nicht geschützt und wird deshalb oft missbraucht. Achte deswegen darauf, dass die Produkte, die du kaufst, vegan und tierversuchsfrei sind.

 

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