Wir sagen Plastik den Kampf an!

Plastik
Wir sagen Plastik den Kampf an: Unser gesamtes Sortiment ist frei von Plastik, und das von den Inhaltsstoffen über die Verpackung bis hin zum Versand.

Das ist uns aber noch lange nicht genug, wir wollen außerdem dazu beitragen unsere Meere von der Plastikflut zu retten.

Hier kommen unsere Freunde von Cleanhub ins Spiel: Das Start-Up aus Berlin hat es sich zum Ziel gesetzt unseren Planeten von Plastikmüll zu befreien und organisiert im Auftrag von nachhaltigen Unternehmen die Rückgewinnung von Plastikmüll aus Küstenregionen.

Für jede Bestellung sammeln wir gemeinsam mit Cleanhub 1kg Plastikmüll und verhindern so, dass dieser ins Meer gelangt.

Wie du siehst, ist es uns sehr wichtig Plastik zu bekämpfen, wir erklären dir auch gern wieso:

Life in plastic, it’s fantastic? Actually it's not...

Keine Frage, Plastik ist vielseitig einsetzbar, bunt anzusehen und oft sogar praktisch.
Vor allem ist und bleibt es aber eins: schädlich für unsere Gesundheit und unsere Umwelt.
Aber wieso eigentlich?
Plastik, das aus Erdöl hergestellt wird, zersetzt sich nicht oder nur sehr langsam. Vielmehr zerfällt es einfach in immer kleinere Partikel, das sogenannte Mikroplastik. Diese gelangen dann in unser Grundwasser, unsere Luft und in den Boden. In Gewässern wird es schnell von Fischen und anderen Lebewesen verspeist. So gelangt es dann schlussendlich in unsere Nahrungskette.
Aber auch im täglichen Umgang mit Plastikflaschen, -verpackungen und Co., nehmen wir Plastik über unsere Nahrung und Kosmetik auf. Dies geschieht, indem sich kleinste Partikel aus der Verpackung lösen und auf die Produkte übergehen. Im schlimmsten Fall sind Plastikpartikel sogar gewollt Bestandteil einzelner Produkte, z.B. als Schleifkörper in Peelings. 

Wir atmen, essen und trinken also Plastik.

Dieser Kreislauf ist mittlerweile so fatal, dass sich Plastik bereits in schädlichen Konzentrationen in unseren Körpern nachweisen lässt. Besonders problematisch sind hier sogenannte Phthalate und Bisphenol A (kurz BPA), das sind Weichmacher, die vor allem in Kosmetik enthalten sind. Sie stehen in Verdacht, neben Funktionsstörungen im Gehirn auch, Asthma und Krebs auszulösen.
Wie du Mikroplastik in Kosmetik erkennen und vermeiden kannst, zeigen wir dir hier.
Neben unserer Gesundheit leidet aber auch die Umwelt massiv unter der Plastikflut. Weltweit sterben beispielsweise jährlich eine Million Vögel und mehr als 100.000 Meeressäugetiere an Plastikmüll. Diese verhungern zum Teil trotz voller Mägen, da sie das gefressene Plastik nicht verdauen können oder verfangen sich lebensbedrohlich in Müll und alten Fischernetzen. Dieser Gefahr können die Tiere kaum entgehen, da auf einem einzelnen Quadratkilometer Meeresoberfläche bis zu 18.000 Plastikteile schwimmen. Und diese erschreckende Zahl ist leider nur die Spitze des Eisbergs, da 90% des Mülls auf den Meeresboden absinkt. 
So gibt es in unseren Ozeanen schon ganze Inseln aus Plastikmüll, wie z.B. den Great Pacific Garbage Patch.
Dieser umfasst eine Fläche von 1,6 Millionen km². Mit diesem Müll könnte man Deutschland ca. 4,5 mal komplett bedecken. 

Aber wie gelangt das Plastik überhaupt ins Meer?


Oft wird das Plastik gar nicht direkt ins Meer geworfen, sondern achtlos an Land entsorgt und dann über Flüsse und Wind ins Meer getragen. Allein der Rhein schwemmt schätzungsweise 380 Tonnen Kunststoff pro Jahr in die Nordsee.
Aber auch durch unsere eigenen Abflüsse gelangt das Plastik bis ins Meer.
So landen zum Beispiel bei einem einzigen Waschgang von Fleece-Kleidung bis zu 2.000 Plastikfasern im Wasser. Neben Kleidung aus Kunstfasern zählen auch Kosmetik und Putzmittel zu den Verursachern von Mikroplastik. Laut einer Studie des NABU werden so jährlich ca. 1.000 Tonnen Mikroplastik in das Abwassersystem geleitet.
Leider ist es bisher nicht möglich, das Plastik einfach durch Kläranlagen aus dem Wasser zu filtern. Das Problem muss also behoben werden, noch bevor es entsteht. 

Zum Abschluss haben wir hier noch 5 erschreckende Fakten gesammelt, die das Ausmaß unseres Plastikproblems verdeutlichen:

Infinity Final
1. Nichts währt ewig? Von wegen!
Jedes einzelne Stück Plastik, das jemals hergestellt und nicht verbrannt wurde, existiert heute und auch noch in hundert Jahren irgendwo auf der Erde.
Essen Final
2. Guten Appetit
Pro Woche nehmen wir ungefähr 5g Mikroplastik zu uns, das entspricht einer ganzen Kreditkarte.
Fisch Final
3. Butter bei die Fische
Bis 2050 könnten mehr Plastikteile als Fische im Meer schwimmen.
Lips Final
4. Mikroplastik ist wortwörtlich in aller Munde
Allein mit Leitungswasser nehmen wir laut Öko-Test 5000 Plastikpartikel pro Jahr auf. Flaschenwasser enthält sogar noch mehr Partikel.
Elefant Final
5. Mehr Plastikmüll als Elefanten?
Wir verbrauchen in Deutschland pro Kopf jedes Jahr rund 130kg Plastik, also etwa 9,6 Millionen Tonnen Plastik für ganz Deutschland. Umgerechnet entspricht das dem Gewicht von 1,9 Millionen Elefanten. Diese Zahl übersteigt den tatsächlichen Elefantenbestand um das 5,4-fache.
 

Du hast auch genug von Plastik?

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