Weltbienentag: Was jeder Einzelne tun kann

Veröffentlicht von PR Trainee am

Dieses Jahr findet zum dritten Mal der Weltbienentag statt. Seit dem 20. Mai 2018 wird mit dem World Bee Day im besonderen Maße auf die Bedeutung der Bienen aufmerksam gemacht. Als Bestäuber sichern sie unsere Biodiversität und Ernährung. In diesem Blogpost möchten wir zeigen, was jeder Einzelne von uns schon tun kann, um den Bienen zu helfen.

Wusstest du, dass die Biene eines der wichtigsten Nutztiere in Deutschland ist? Zunächst denkt man bei diesem Begriff wahrscheinlich eher an Rinder, Schweine oder Schafe. Aber Bienen leisten Herausragendes. Sie sorgen für Vielfalt in der Natur, indem sie die allermeisten Wild- und Kulturpflanzen bestäuben. Etwa Dreiviertel unserer heimischen Pflanzen sind von der Bestäubung durch Bienen abhängig! Gäbe es keine Bienen, so ginge neben der Ernte also die ganze Vielfalt der Pflanzenwelt massiv zurück. Und das hat natürlich einen riesigen Einfluss auf die Natur und auch auf unsere Ernährung. Bienen haben damit als Blütenbestäuber einen unersetzbaren Wert für uns.

Wie du bestimmt schon weißt, sind unsere Bienen gefährdet. In Europa gibt es mittlerweile ca. 26,5% weniger Bienenvölker als in 1961. In Deutschland gelten ca. 52% der Wildbienenarten als bedroht. Das hat verschiedene Gründe: Pestizide vergiften Bienen. Naturflächen und somit Lebensräume werden für Industrien oder Autobahnen genutzt. Monokulturen (wie z.B. der reine Maisanbau) erschweren den Bienen die Nahrungssuche. Aber auch der Klimawandel spielt hier mit rein, denn durch ihn verschieben sich Blütezeiten. Für die Honigbiene sind Parasiten (Varroamilben) eine Gefahr, da diese Bienenstöcke befallen.

Was jeder einzelne von uns tun kann

Blumenwiesen

Bienen ernähren sich von Nektar aus Pflanzen. Wir können ihnen also helfen, indem wir ihnen Nahrung bereitstellen. Für eine Blumenwiese benötigen wir nicht unbedingt einen großen Garten, das funktioniert auch auf dem Balkon. Bienen mögen zum Beispiel sehr gerne Sonnenblumen, Gurkenkraut, Katzenminze, Ringelblumen, Klee, Winterheide  oder Kornblumen. Übrigens: Für Bienen ist es wichtig, dass sie das ganze Jahr über Blütenpflanzen vorfinden. Achte also auf Blütezeiten. Wenn du einen großen Garten hast, kannst du mit Himbeeren, Brombeeren und Apfelbäumen neben den Bienen auch dir selbst etwas Gutes tun. Steingärten sind übrigens gar nicht gut für Bienen, da sie hier keine Nahrung finden.

Nisthilfen

In der Natur nisten Wildbienen in Nistgängen, die häufig durch bestimmte Käferarten entstanden sind. Allerdings gibt es immer weniger Nistmöglichkeiten für die Bienen, aber du kannst ihnen helfen, indem du ein Wildbienenhotel baust. Für eine Nisthilfe, teilweise auch Insektenhotel genannt, solltest du einen sonnigen, aber trockenen Platz wählen diese fest anbringen. Es eignen sich heimische Laubhölzer (z.B. Buche), in die Löcher gebohrt werden oder Hohlstängel (z.B. Holunder-Stängel), die zu Bündeln geformt und fixiert werden.

Weitere Möglichkeiten

Wenn du gar keine Möglichkeit hast, Blütenpflanzen aufzustellen, dann mach dir doch ganz einfach Seedbombs, die du dann in der Natur verteilst. Dafür benötigst du nur Tonerde, Blumenerde, Saatgut und Wasser. Du kannst Bienen auch mit Trinkhilfen an heißen Tagen unterstützen. Aber aufgepasst: Bienen können nicht schwimmen! Damit sie nicht ertrinken, solltest du für Lande- und Haltmöglichkeiten sorgen. Dafür eignen sich kleine Steine und Holzrinden. Eine weitere Möglichkeit der Bienenrettung sind Patenschaften, mit denen du Imker unterstützt und Bienen schützt.

 

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