März Challenge: Frühjahrsputz nachhaltig - wir zeigen dir wie's geht

Veröffentlicht von "puremetics" Redaktion am

Wusstest du, dass das Sterberisiko von Reinigungskräften gegenüber Büroangestellten deutlich erhöht ist? Das liegt an den negativen Auswirkungen von Stoffen aus Reinigungsmitteln auf die Lunge, die sogar mit starkem Rauchen vergleichbar sind.

In Deutschland werden jährlich ca. 220.000 Tonnen Haushaltsreiniger und ca. 260.000 Tonnen Spülmittel verkauft. Diese Produkte sind für uns alltäglich – deshalb wird häufig deren Wirkung  auf Umwelt und Gesundheit unterschätzt.

Viele herkömmliche Reinigungsmittel sind umweltschädlich, ungesund oder sogar giftig. Sie enthalten meistens Tenside und synthetische Duft-, Farb- oder Konservierungsstoffe. Diese umweltschädlichen Stoffe gelangen ins Abwasser und schaden somit der Umwelt. Aggressive Reinigungsmittel haben allerdings auch negative Auswirkungen auf unsere Gesundheit: Die synthetischen Inhaltsstoffe trocknen die Haut und Schleimhäute häufig aus, wodurch diese anfälliger für Allergien und Ausschläge werden können. Viele Putzmittel sind bei direktem Hautkontakt bereits in geringen Mengen schädlich, da sie den natürlichen Säureschutz der Haut angreifen.

Dabei reicht es manchmal schon, ganz simpel, mit einem Lappen und Wasser zu putzen. Bei härterem Schmutzt sollte man zu Hausmitteln greifen. Diese sind umweltfreundlicher, verpackungsärmer und weniger schädlich für die Gesundheit.

Die Klassiker für das Putzen mit Hausmitteln sind Essig(essenz), Zitronensäure und Soda jeweils verdünnt mit warmem Wasser. Während Soda hilfreich gegen Fett ist, helfen Essig und Zitronensäure gegen Kalk. Bei hartnäckigeren Verschmutzungen empfiehlt sich Natron und ein Kupfertuch statt aggressiven chemischen Reinigern.

Verwende für das Putzen keine Papiertücher, sondern wiederverwendbare Stofftücher. Diese kannst du einfach immer wieder waschen. Und: Wenn du alte, kaputte (Baumwoll-)T-Shirts oder Laken hast, dann schmeiß diese nicht weg! Schneide sie dir handlich zurecht und dann kannst du auch diese zum Putzen verwenden. Das ist nicht nur nachhaltig – du sparst sogar noch etwas Geld.

 

Das ist unsere März Challenge! Wirst du für den diesjährigen Frühlingsputz auf alternative Reinigungsmittel zurückgreifen? Und kennst du noch weitere natürliche Allzweckmittel für den Hausputz? Lass es uns wissen!

 

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